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Gesundheitslexikon

A

Acebutolol

Wirkstoff gegen Bluthochdruck, Angina pectoris und Herzrhythmusstörungen ("Herzjagen").

Acemetacin

Wirkstoff zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen.

Acetylcystein

Wirkstoff zur Schleimlösung in den Atemwegen.

Acetylsalicylsäure

siehe ASS.

Aciclovir

Wirkstoff gegen Lippenbläschen bei Herpesinfektionen.

Akut

Plötzlich auftretender, heftiger Verlauf, von kurzer Dauer.

Alendronsäure

Wirkstoff zur Behandlung der Osteoporose nach der Menopause. Alendronsäure reduziert das Risiko für Wirbel- und Hüftfrakturen.

Allergie

Krankhafte Überempfindlichkeitsreaktion des Organismus auf Stoffe, die er als körperfremd erkennt.

Allopurinol

Wirkstoff gegen Gicht bzw. erhöhte Harnsäurewerte im Blut; vermindert die Harnsäurebildung.

alpha-Liponsäure

Wirkstoff zur Behandlung diabetischer Nervenschädigungen.

Ambroxol

Wirkstoff zur Schleimlösung in den Atemwegen.

Amilorid

Wirkstoff zur Förderung der Urinausscheidung, gegen Ödeme und Bluthochdruck, vgl. Diuretikum.

Amilorid comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Amiodaron

Wirkstoff zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Amoxicillin

Wirkstoff gegen bakteriell bedingte Krankheiten, vgl. Antibiotikum.

Amoxicillin plus

Wirkstoffkombination aus Amoxicillin und Clavulansäure zur Behandlung bakterieller Erkrankungen, vgl. Antibiotikum.

Angina pectoris

"Brustenge" infolge Mangeldurchblutung des Herzmuskels; meist anfallsweise Schmerzen im Herzbereich, teilweise z.B. in Arm oder Schulter ausstrahlend.

Antibiotikum

Arzneimittel zur Behandlung infektiöser Krankheiten, tötet die Krankheitserreger (z.B. Bakterien) ab oder hemmt sie im Wachstum; jedes einzelne Antibiotikum ist jeweils auf bestimmte Krankheitserreger "spezialisiert".

Antikörper

Vom Körper selbst produzierter Abwehrstoff.

Antimykotikum

Mittel gegen Pilzerkrankungen.

Antitussivum

Hustenstillendes Mittel zur Unterdrückung des Hustenreizes.

Anwendungsgebiete

Krankheiten oder Beschwerden, bei denen ein bestimmtes Arzneimittel oder bestimmte medizinische Behandlungen wirken.

Apoplexie

Schlaganfall, Hirninfarkt oder Hirnblutung; oft durch Arteriosklerose ausgelöst.

Apothekenpflichtig

Bezeichnung von Arzneimitteln, die nur in der Apotheke angeboten werden dürfen.

Arterien

Blutgefäße, die das sauerstoffreiche Blut zu den Organen transportieren.

Arteriosklerose

"Gefäßverkalkung" (der Arterien), Einlagerung von Cholesterin und anderen Fremdstoffen in Blutgefäße. Dies führt zur Verdickung und Verhärtung der Gefäßwände mit Verringerung des Durchmessers. Damit wird die Durchblutung reduziert.

Arthritis

Gelenkentzündung.

Arthrose

Chronische, schmerzhafte Gelenkveränderungen, entweder durch altersbedingte Abnutzungen der Gelenke (Gelenkverschleiß) oder durch angeborene bzw. erworbene Minderwertigkeit vor allem des Gelenkknorpels.

Arzneiform

Darreichungsform, vgl. dort

Arzneimittel

Medikament, vgl. dort

ASS

Abkürzung für Acetylsalicylsäure. Wirkstoff, der seit über 100 Jahren zur Schmerzlinderung eingesetzt wird; ursprünglich aus Weidenrinde gewonnen; seit einigen Jahren auch zur Vorbeugung vor Herz- und Hirninfarkten.

Asthma

Anfallsweise auftretende, hochgradige Atemnot infolge von Verengungen der Atemwege.

Aszites

"Bauchwassersucht", Flüssigkeitsansammlung in der freien Bauchhöhle als Folge ganz unterschiedlicher Krankheiten.

Atenolol

Wirkstoff gegen Herzkreislaufbeschwerden wie Bluthochdruck, Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen ("Herzjagen, Herzstolpern").

Atenolol comp.

Der Wirkstoff Atenolol in Verbindung mit einer harntreibenden Substanz (Diuretikum).

Azathioprin

Wirkstoff zur Unterdrückung bzw. Abschwächung der körpereigenen Abwehrreaktion nach einer Transplantation.

B

Bakterien

Kleine, einzellige Lebewesen, oft Krankheitserreger .

Beipackzettel

Informationsblatt, das der Arzneimittelpackung beigelegt sein muss, um die Arzneimittelsicherheit zu gewährleisten.

Belastungsgrenze

Seit 1. Januar 2004 gelten neue Belastungsgrenzen für Zuzahlungen, ab denen eine Zuzahlungsbefreiung (s. dort) für den Rest des Jahres beantragt werden kann: Für schwerwiegend chronisch Kranke liegt die Belastungsgrenze bei 1 % des Jahresbruttoeinkommens, bei allen übrigen bei 2 % des Jahresbruttoeinkommens.

Benazepril

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck.

Benazepril comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Benzbromaron

Wirkstoff gegen Hyperurikämie und Gicht; fördert die Harnsäureausscheidung.

Bezafibrat

Wirkstoff gegen erhöhte Blutfettwerte.

Biotin

Vitamin zur Stärkung von Haut, Haaren und Nägeln.

Bisacodyl

Wirkstoff zur Behandlung von Verstopfung.

Bisoprolol

Wirkstoff gegen hohen Blutdruck und Herzleistungsschwäche.

Bisoprolol comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Blutplasma

Der von Blutkörperchen befreite, flüssige Anteil des Blutes.

Blutserum

Der von Blutkörperchen und Fibrin (= Gerinnungsfaktor) befreite, nicht mehr gerinnbare Anteil des Blutes.

BPH

Abkürzung für Benigne Prostatahyperplasie (= gutartige Prostatavergrößerung).

Bromazepam

Wirkstoff zur symptomatischen Behandlung von Spannungs-, Erregungs- und Angstzuständen.

Bronchialasthma

Anfälle schwerer Atemnot, häufig allergisch ausgelöst.

Bronchien

In der Lunge verzweigte Äste der Luftröhre.

Bronchitis

Akute oder chronische Entzündung der Atemwege, meist durch Bakterien oder Viren ausgelöst.

Buflomedil

Wirkstoff zur Behandlung von Durchblutungsstörungen.

C

Calcium

Mineralstoff zur Vorbeugung eines Calciummangels bei erhöhtem Bedarf sowie zum Schutz vor Osteoporose.

Calcium D3

Wirkstoffkombination zur Osteoporose-Behandlung bei Calcium- und Vitamin-D3-Mangel.

Captopril

Wirkstoff, der zur Behandlung bestimmter Herz-Kreislauferkrankungen eingesetzt wird.

Captopril comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Carbamazepin

Wirkstoff gegen verschiedene neurologische Erkrankungen, z.B.: Anfallsleiden (Epilepsien) oder attackenartige Schmerzen im Nervenbereich.

Carvedilol

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck, Angina pectoris, Herzmuskelschwäche.

Cefaclor

Wirkstoff gegen bakteriell bedingte Krankheiten; vgl. Antibiotikum.

Cefuroxim

Wirkstoff gegen bakterielle Erkrankungen, vgl. Antibiotikum.

Cetirizin

Wirkstoff zur Behandlung von Allergien.

Cholesterol

Cholesterin, eine Fettart.

Chronisch

Sich langsam entwickelnd, schleichend, langfristig andauernd.

Cimetidin

Wirkstoff gegen Magenerkrankungen; wirkt durch Hemmung der Magensäureproduktion heilend und vorbeugend etwa bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Ciprofloxacin

Wirkstoff gegen bakterielle Erkrankungen, vgl. Antibiotikum.

Citalopram

Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen und Angst.

Clarithromycin

Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen, vor allem der Atemwege.

Clindamycin

Antibiotikum zur Behandlung von schweren Infektionen, z.B. der Knochen.

Clotrimazol

Bekannter Wirkstoff gegen Pilzerkrankungen.

Cotrim

Abkürzung von Cotrimoxazol (= Kombination aus Trimethoprim und Sulfamethoxazol); Trimethoprim und Sulfamethoxazol sind antibakteriell wirksame Chemotherapeutika. Die Kombination ist besser wirksam als jeder Wirkstoff alleine.

Cromoglicin

Wirkstoff zur Vorbeugung allergischer Beschwerden.

D

Darreichungsform

Arzneiform eines Medikamentes; Beispiele: Tablette, Saft, Dragée, Kapsel, Zäpfchen.

Dermatosen

Hautpilzerkrankungen, durch Pilze hervorgerufene Infektionen von Haut, Haaren, Finger- oder Fußnägeln.

Dexpanthenol

Abkürzung: Panthenol, s. dort.

Diabetes/Diabetes mellitus

"Zuckerkrankheit".

Diarrhoe

Durchfall.

Diclofenac

Wirkstoff gegen Rheuma, Schmerz, Entzündung.

Diltiazem

Wirkstoff gegen Herzkreislaufbeschwerden wie koronare Herzkrankheit (KHK) oder Bluthochdruck.

Dimen

Kurzbezeichnung von Dimenhydrinat. Wirkstoff von Arzneimitteln zur Vorbeugung und Behandlung von Schwindel, Übelkeit und Erbrechen - auch bei Reisekrankheit.

Diphtherie

Durch Krankheitserreger (Bakterien) ausgelöste schwere Infektionskrankheit, die zu Krupphusten führen kann.

Diuretikum

Harntreibendes Mittel, "Entwässerer".

Dosierung

Angabe zur richtigen Medikamenteneinnahme - wieviel, in welcher Zeit und wann.

Doxazosin

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck.

Doxycyclin

Wirkstoff gegen bakteriell bedingte Krankheiten, vgl. Antibiotikum.

Dragée

Von glatter, harter Hülle (meist Zucker) überzogene Arzneimittel.

E

Enalapril

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzleistungsschwäche.

Enalapril comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Enzyme

Fermente, biochemische Katalysatoren; Eiweiße, die chemische Reaktionen in lebenden Organismen veranlassen oder beschleunigen.

Erythromycin

Wirkstoff gegen bakteriell bedingte Krankheiten, vgl. Antibiotikum.

Expektorantien

Mittel zur Schleimlösung und zur Auswurfförderung bei Husten mit starker Schleimbildung.

F

Famotidin

Wirkstoff gegen Magen-Darm-Erkrankungen; wirkt durch Hemmung der Magensäureproduktion heilend und vorbeugend bei Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Felodipin

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck.

Fenofibrat

Wirkstoff gegen erhöhte Blutfettwerte.

Festbetrag

Höchster von den Krankenkassen zu erstattender Betrag für rezeptierte Medikamente mit gleichem Wirkstoff oder vergleichbarem Wirkstoff oder Wirkung; liegt der Herstellerpreis des verordneten Medikaments über dem Festbetrag, muss der Patient die Differenz selbst bezahlen (neben der Zuzahlung).

Fluoxetin

Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen.

Flutamid

Wirkstoff zur Anwendung bei bösartigen Tumoren der männlichen Vorsteherdrüse.

Folsäure

Wirkstoff zur Behandlung von Folsäuremangel und erhöhtem Folsäurebedarf.

Furosemid

Wirkstoff zur Förderung der Urinausscheidung, gegen Ödeme, vgl. Diuretikum.
   

G

Gabapentin

Wirkstoff zur Behandlung von Epilepsien und neuropathischen Schmerzen.

Gegenanzeigen

Umstände, die gegen die Einnahme eines an sich zweckmäßigen Medikaments sprechen.

Gegenanzeige absolut

Medikament sollte unter den angegebenen Umständen auf keinen Fall eingenommen werden.

Gegenanzeige relativ

Medikament darf unter den angegebenen Umständen nur bedingt eingenommen werden.

Gegenmittel

Stoffe, die durch andere Stoffe ausgelöste Vergiftungserscheinungen rückgängig machen sollen.

Generica

Mehrzahl von Genericum, vgl. dort

Genericum

Das Nachfolgemedikament eines Originalpräparats; Wirkung und Qualität sind gleich - der Wirkstoff identisch.

Gesamtcholesterin

Das gesamte im Blut befindliche Cholesterin.

Gicht

Gelenk- und Allgemeinerkrankung als Folge erhöhter Harnsäure in Blut und Körpergewebe.

Glibenclamid

Wirkstoff gegen Diabetes ("Zuckerkrankheit").

Glimepirid

Wirkstoff gegen Diabetes ("Zuckerkrankheit").

H

Haltbarkeit

Sagt aus, wie lange ein Medikament bei sachgerechter Lagerung anwendbar ist.

Harnsäure

Abbauprodukt des Purin-Stoffwechsels in Körperzellen; erhöhte Harnsäure im Blut (Hyperurikämie) kann zu Gicht führen.

Harnsäuresteine

Ablagerungen in den Harnwegen (Nieren, Harnleiter, Blase), die aus dem Abbauprodukt Harnsäure bestehen. Sie können zu einem Harnsteinleiden oder Harngrieß führen.

HDL

High Density Lipoproteins, Lipoproteine hoher Dichte, "gutes" Cholesterin.

Heparin

Wirkstoff zur Gerinnungshemmung von Blut. Äußerliche Anwendungen zur Behandlung von stumpfen Verletzungen wie z.B. Prellungen und Verstauchungen.

Heparin plus

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Sportverletzungen.

Herpesinfektion

Infektionen, die durch Herpesviren an Mundschleimhaut, Haut oder im Genitalbereich hervorgerufen werden.

Herzinfarkt

Mangelversorgung bestimmter Teile des Herzmuskels mit Blut und Sauerstoff; dadurch Untergang von Herzmuskelgewebe.

Herzinsuffizienz

Akutes oder chronisches Unvermögen des Herzens, seine Pumpfunktion genügend zu erfüllen.

Heuschnupfen

Meist durch Pflanzenpollen ausgelöste allergische Erkrankungen der oberen Atemwege und der Augenbindehaut.

Hilfsstoffe

Zusatzstoffe, z.B. Bindemittel oder Farbstoffe, um dem Wirkstoff eines Medikaments die Arzneiform zu geben.

Hormone

Vom Körper gebildete Substanzen; sie lösen als Signalstoffe Reaktionen an Körperzellen bzw. Funktionen im Körper aus.

Hydrocortison

Wirkstoff zur Linderung von Hautentzündungen.

Hypercholesterinämie

Erhöhung des Cholesteringehaltes im Blut.

Hyperlipoproteinämie

Erhöhte Mengen an Lipoproteinen im Blut aufgrund von Fettstoffwechselstörungen.

Hypertonie

Bluthochdruck.

Hyperurikämie

Erhöhte Harnsäurewerte im Blut aufgrund vermehrter Bildung oder/und verminderter Ausscheidung der Harnsäure; hängt letztlich mit einer Stoffwechselstörung zusammen.

I

Ibuprofen

Wirkstoff gegen Schmerz, Fieber, Entzündung.

Indapamid

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck.

Indikation

Anwendungsgebiet, vgl. dort.

Indometacin

(häufig verwendete Abkürzung: Indomet) Wirkstoff zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen.

Infekt

Leichtere Infektion, bei der die Krankheitszeichen weniger stark ausgeprägt sind.

Infektion

"Ansteckung", Eindringen von Krankheitserregern in den Körper, wo sie sich vermehren.

Inkompatibilität

Unverträglichkeit; etwa bei Arzneimitteln, die nicht zusammen verabreicht werden dürfen, weil sie sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.

Insulin

Von der Bauchspeicheldrüse gebildetes Hormon, das den Blutzucker senkt. Bei Störungen der Insulinproduktion bzw. verminderter Insulinwirksamkeit und dadurch erhöhtem Blutzucker (Diabetes) wird Insulin (z. B. in Spritzenform) verabreicht oder es wewrden Tabletten eingenommen.

Insuffizienz

Ungenügende Leistung oder Funktion eines Körperorgans.

ISDN

Abkürzung für Isosorbiddinitrat; Einsatz wie ISMN.

ISMN

Abkürzung für Isosorbidmononitrat; dieser Wirkstoff wird eingesetzt bei Herzerkrankungen, die durch ungenügende Durchblutung und somit Sauerstoffmangel des Herzmuskels hervorgerufen werden (Angina pectoris).

Itraconazol

Wirkstoff zur Behandlung von Pilzerkrankungen.

K

Kapsel

Gelatinehaltige Umhüllung eines Medikamentes, die sich im Magen oder Darm auflöst.

Kapsel/Hartgelatine

Enthält meist pulverisierte Arzneistoffe.

Kapsel/Weichgelatine

Enthält meist flüssige Arzneistoffe.

Ketotifen

Wirkstoff zur Behandlung von Allergien.

Keuchhusten

Eine durch Krankheitserreger (Bakterien) hervorgerufene Infektionskrankheit, die im Säuglingsalter lebensgefährlich sein kann.

KHK

Koronare Herzkrankheit. Sie entsteht bei Arteriosklerose an Herzkranzgefäßen (Koronargefäßen). Eine koronare Herzkrankheit kann zu Herzinfarkt führen.

Krankheitserreger

Klein- und Kleinstlebewesen, die zu behandlungsbedürftigen Erkrankungen führen können (z.B. Bakterien, Viren, auch: Hefen, Pilze).

Krupp

Kehlkopfentzündung im Rahmen einer Diphtherie, die zu bellendem Husten führt.

L

Lactulose

Wirkstoff zur Behandlung bestimmter Formen von Verstopfung.

Lamotrigin

Wirkstoff zur Behandlung von epileptischen Anfällen.

Laxans

Abführmittel, vgl. Bisacodyl und Lactulose.

LDL

Low Density Lipoproteins, Lipoproteine geringer Dichte, "schlechtes, gefährliches" Cholesterin.

Lipide

Fette.

Lipoproteine

Transportform für Fette im Blut. Kombinationen aus Fetten (Lipiden) und Eiweißen (Proteinen).

Lippenbläschen

Juckende Bläschen an den Lippen als Zeichen einer Infektionskrankheit, ausgelöst durch Herpes-Viren.

Lisinopril

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck, Herzleistungsschwäche und akutem Herzinfarkt.

Lisinopril comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Loperamid

Wirkstoff gegen Durchfall.

Loratadin

Wirkstoff zur Behandlung von Allergien.

Lovastatin

Wirkstoff zur Behandlung erhöhter Cholesterinwerte.

Lunge

Körperorgan, das in erster Linie der Atmung dient.

Lungenentzündung

Gefährliche Lungenerkrankung, die oft durch Krankheitserreger (meist Bakterien) ausgelöst wird.

M

Magaldrat

Wirkstoff gegen (magen)säurebedingte Beschwerden von Magen und Zwölffingerdarm sowie Speiseröhre (Sodbrennen); bindet die überschüssige Magensäure.

Magnesium

Wirkstoff zur Behandlung von Magnesiummangelzuständen (Krämpfe).

Markenname

Registriertes Warenzeichen (rechtlich geschützter Name), unter dem ein Medikament in den Handel kommt; ist auf der Packung mit einem hochgestellten ® gekennzeichnet und darf für kein anderes Arzneimittel verwendet werden.

MCP

Abkürzung für Metoclopramid, s. dort.

Medikament

Arzneimittel, d.h. Stoffe oder Zubereitungen, die angewendet werden zur Krankheitserkennung, -behandlung oder -vorbeugung.

Metformin

Wirkstoff gegen Diabetes mellitus ("Zuckerkrankheit").

Metoclopramid

Wirkstoff zur Normalisierung der Magen-Darm-Tätigkeit.

Metoprolol

Wirkstoff gegen Herz-Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Angina pectoris oder Herzrhythmusstörungen ("Herzjagen"), zur Langzeitbehandlung des Herzinfarkts und zur Vorbeugung gegen Migräne, seit kurzem auch Herzleistungsschwäche.

Metronidazol

Wirkstoff zur Behandlung bestimmter Infektionen.

Mirtazapin

Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen.

mite-Tablette

Lateinisch: "mitis" = mild. Eine mite-Tablette enthält einen geringeren Teil des Wirkstoffs, den eine normale Tablette desselben Handelsnamens beinhaltet.

Molsidomin

Wirkstoff gegen Herzerkrankungen, die durch Sauerstoffmangel des Herzmuskels hervorgerufen werden (Angina pectoris).

Morphin

Wirkstoff zur Behandlung starker und stärkster Schmerzen.

Moxonidin

Wirkstoff zur Senkung erhöhten Blutdrucks.

Mykosen

Pilzerkrankungen, durch Pilze hervorgerufene Infektionen.

N

N1, N2, N3

Packungsgrößenbezeichnung für Arzneimittel.
N1: Kleine Packung, kurze Anwendungsdauer.
N2: Mittlere Packung, mittlere Anwendungsdauer.
N3: Große Packung, lange Anwendungsdauer.

Nasenspray Heumann

Enthält den Wirkstoff Xylometazolin und dient zur Abschwellung der Nasenschleimhaut, z.B. bei Schnupfen.

Natriumpicosulfat

Wirkstoff, der bei Verstopfung zum Abführen eingesetzt wird.

Nebenwirkungen

Unerwünschte Wirkungen, die bei der Einnahme eines Medikaments auftreten können.

Niereninsuffizienz

Mangelhafte Funktion der Nieren bei krankhaften Nierenveränderungen; führt unter anderem zur Erhöhung solcher Stoffe im Blut, die normalerweise mit dem Urin ausgeschieden und nun im Körper giftig werden.

Nifedipin

Wirkstoff gegen Angina pectoris und Bluthochdruck.

Nitrendipin

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck.

Norfloxacin

Wirkstoff gegen bakterielle Erkrankungen, vgl. Antibiotikum.

Notfallmaßnahmen

Sofortmaßnahmen, um lebenswichtige Körperfunktionen bei deren Ausfall zu sichern, z.B. bei Herzinfarkt oder Unfall.

O

Ödem

Gewebswassersucht, Flüssigkeitsansammlung im Körpergewebe; Ursachen sind ganz unterschiedliche Erkrankungen, z.B. Erkrankungen des Herzens oder der Leber.

Ofloxacin

Wirkstoff gegen bakterielle Erkrankungen, vgl. Antibiotikum.

Omeprazol

Wirkstoff zur Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.

Osteoporose

Skeletterkrankung mit Verminderung der Knochendichte und erhöhter Anfälligkeit für Knochenbrüche (Frakturen).

Oxybutynin

Wirkstoff zur Behandlung von vermehrtem Harndrang.

P

Panthenol

(Abkürzung für Dexpanthenol) Wirkstoff zur Förderung der Wundheilung und zur Unterstützung der Hautfunktion.

Paracetamol

Wirkstoff zur Behandlung von Schmerzen und Fieber.

Paroxetin

Wirkstoff zur Behandlung von Depressionen.

Penicillin V

Wirkstoff gegen bakteriell bedingte Krankheiten, vgl. Antibiotikum.

Pentoxy

Abkürzung von Pentoxifyllin; Wirkstoff zur Behandlung peripherer Durchblutungsstörungen.

Pharmakokinetik

Lehre von den Wechselwirkungen zwischen Arzneimittel und Organismus, speziell im zeitlichen Ablauf, von der Aufnahme, Umwandlung und Ausscheidung eines Medikaments.

Pilzerkrankungen

Mykosen, Dermatosen (siehe dort).

Piracetam

Wirkstoff gegen verminderte Leistungsfähigkeit des Gehirns.

Piroxicam

Wirkstoff gegen arthritische Beschwerden (einschließlich Gichtanfall), Arthrose und rheumatisch-entzündliche Beschwerden.

Pravastatin

Wirkstoff zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Herzinfarkt und Angina pectoris.

Praxisgebühr

Für die erste Inanspruchnahme eines Arztes, Zahnarztes oder Psychotherapeuten wird für Patienten über 18 Jahren pro Quartal eine Praxisgebühr von 10,- € fällig. Die Gebühr entfällt bei Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten, bei Durchführung von Schutzimpfungen, bei zwei jährlichen Zahnvorsorgeuntersuchungen oder der Vorsorge für Schwangere.

Prazosin

Wirkstoff gegen Bluthochdruck.

Propafenon

Wirkstoff gegen Herzrhythmusstörungen.

Prophylaxe

Vorbeugende Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten.

Prostaglandine

Hormonähnliche, vom Körper gebildete Substanzen; spielen eine Rolle z.B. bei der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen.

Pseudokrupp

Verschiedene im Kindesalter auftretende Krankheitsbilder, die zu Einengungen der Atemwege und bellendem Husten führen.

Purine

Lebensnotwendige, chemische Bausteine menschlicher Körperzellen; bei ihrem natürlichem Abbau im Körper entsteht Harnsäure.

Q

Quinapril

Wirkstoff zur Behandlung von Bluthochdruck.

Quinapril comp.

Wirkstoffkombination zur Bluthochdruckbehandlung.

R

Ramipril

Wirkstoff zum Schutz vor Schlaganfall und Herzinfarkt.

Ramipril comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Bluthochdruck.

Ranitidin

Wirkstoff gegen Sodbrennen und säurebedingte Magen-Darmerkrankungen.

Retard-Medikament

Arzneiform, deren Wirkstoff nur verzögert freigegeben wird; dadurch Wirksamkeit über längeren Zeitraum.

Rezeptfrei

Bezeichnung für Medikamente, die ohne Rezept erhältlich sind; sie können teilweise auch verschrieben und von der Kasse erstattet werden.

Rezeptpflichtig

Bezeichnung für Medikamente, die vom Arzt auf Rezept verschrieben werden müssen.

Roxithromycin

Wirkstoff gegen bakterielle Erkrankungen, vgl. Antibiotikum.

S

Schlaganfall

siehe Apoplexie.

Selbstbeteiligung

Finanzielle Beteiligung des Patienten an medizinischen Leistungen oder Arzneimitteln, z.B. als Zuzahlung zu Medikamentenkosten oder für Heil- und Hilfsmittel; bei manchen Leistungen bzw. Arzneimitteln kann die Selbstbeteiligung 100% betragen.

Selegilin

Wirkstoff zur Behandlung der Parkinsonschen Krankheit.

Sertralin

Wirkstoff zur Behandlung von depressiven Erkrankungen.
Serumcholesterinspiegel
Das gesamte im Blutserum befindliche Cholesterin.

Simvastatin

Wirkstoff zur Senkung erhöhter Cholesterinwerte und zur Vorbeugung schwerwiegender koronarer Ereignisse bei koronarer Herzkrankheit (KHK).

Sotalol

Wirkstoff zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen.

Spironolacton

Wirkstoff zur Förderung der Urinausscheidung bei bestimmten Erkrankungen; unter anderem gegen Ödeme, vgl. Diuretikum.

Spironolacton plus

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Wasseransammlungen in Bauch und Geweben.

Steroide

Fettarten, die sich vom Cholesterin ableiten. Hierzu gehören Gallensäuren, verschiedene Hormone, Vitamin D.

Stoff- und Indikationsgruppen

Die Angabe der Wirkstoff- und Indikationsgruppe auf dem Beipackzettel soll den Patienten leichter erkennen lassen, wogegen das Medikament hilft.

Stoffwechsel

Gesamtheit der körpereigenen, lebensnotwendigen, biochemischen Vorgänge beim Aufbau, Umbau und Abbau von Bestandteilen aufgenommener Speisen.

Substanz

Häufige Bezeichnung für den wirksamen Bestandteil in einem Medikament.

Symptome

Krankheitszeichen, z.B. Beschwerden, Schmerzen.

T

Tamoxifen

Wirkstoff zur unterstützenden Behandlung bei Brustkrebs.

Tamsulosin

Wirkstoff zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH).

Terfenadin

Wirkstoff gegen allergische Beschwerden.

Tetrazepam

Wirkstoff zur Behandlung von Muskelverspannungen.

Theophyllin

Wirkstoff gegen asthmatische und bronchitische Beschwerden.

Ticlopidin

Wirkstoff zur Vermeidung von Blutgerinseln.

Tilidin comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von starken Schmerzen.

Torasemid

Wirkstoff mit sehr stark wasserausscheidender Wirkung, der häufig bei Herzerkrankungen eingesetzt wird.

Tramadol

Wirkstoff gegen starke Schmerzen.

Triamteren comp.

Wirkstoffkombination zur Behandlung von Wasseransammlungen und Bluthochdruck.

U

Uratsteine

siehe Harnsäuresteine.

Urso

Abkürzung von Ursodeoxycholsäure; Wirkstoff zur Auflösung von Cholesteringallensteinen der Gallenblase.

V

Venen

Blutgefäße, die das sauerstoffarme Blut vom Gewebe zurück zum Herzen befördern.

Verschreibungspflichtig

Rezeptpflichtig, vgl. dort.

Virus

Sehr kleiner Krankheitserreger; vermehrt sich nur in lebenden Körperzellen.

W

Wechselwirkungen

Wechselseitige Reaktionen mehrerer gleichzeitig verabreichter Medikamente; dies kann die jeweiligen Wirkungen abschwächen oder verstärken und so zu Gefährdungen führen, dies gilt auch für Nahrungs- und Genussmittel, z.B. Alkohol.

Wirkstoff

Wesentlicher Bestandteil eines Arzneimittels, der die erwünschte Reaktion im Organismus auslöst.
    

X

Xipamid

Wirkstoff zur Behandlung von Wasseransammlungen und Bluthochdruck.

Xylometazolin

Wirkstoff in Nasenspray Heumann, siehe dort.

Z

Zolpidem

Wirkstoff zur Behandlung von Schlafstörungen.

Zuzahlung

Selbstbeteiligung von Patienten über 18 Jahren an medizinischen Leistungen. Bei einem rezeptierten Arzneimittel beispielsweise beträgt die Zuzahlung 10 % des Apothekenverkaufspreises, mindestens jedoch 5,- € und höchstens 10,- € (unabhängig von der Packungsgröße).

Zuzahlungsbefreiung

Seit 1. Januar 2004 sind nur noch Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren generell von Zuzahlungen befreit. Übersteigt die Summe aller Zuzahlungen von Patienten über 18 Jahren die Belastungsgrenze (s. dort), können Sie eine Zuzahlungsbefreiung für den Rest des Jahres bei Ihrer Krankenkasse beantragen!

Zuzahlungsfreie Arzneimittel

Seit 1. Juli 2006 sind bestimmte (von den Spitzenverbänden der Krankenkassen definierte), besonders günstige Arzneimittel von der Patientenzuzahlung befreit.