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Gutartige Prostatavergrößerung

Irgend etwas stimmt nicht! Trotz heftigen Harndrangs kommt das Wasserlassen nicht richtig in Fluss. Der Urin tröpfelt nur noch als kleines Rinnsal und obwohl „Mann“ lange am Beckenrand stehen bleibt, hat er das ungute Gefühl, dass sich die Blase wieder einmal nicht vollständig hat leeren lassen.

Mindestens jeder dritte Mann kennt diese Situation aus eigener Erfahrung. Der Arzt spricht von gutartiger Prostatavergrößerung. Was genau sich dahinter verbirgt, erfahren Sie bei der Lektüre dieser Information.

Früher oder später betrifft sie beinahe jeden Mann: die gutartige Vergrößerung der Prostata, von den Ärzten als „Benigne Prostatahyperplasie“ bezeichnet (abgekürzt als „BPH“). Die Diagnose ist noch lange kein Grund zum Erschrecken, denn wie der Name schon ausdrückt, steckt dahinter eine gutartige Veränderung.

Als „Volksleiden“ befällt diese Erkrankung die Mehrzahl der Männer. Aber sie spielt sich überwiegend im Stillen ab, denn 70 % der Betroffenen scheuen den Gang zum Arzt. Doch ohne die richtige Behandlung werden die Beschwerden allmählich immer stärker.

Die BPH geht mit einer Reihe von mehr oder weniger schwerwiegenden Folgen einher. Die wichtigsten Fragen zu diesem Männer-Thema finden Sie in dieser Broschüre beantwortet.

Lokalisation der Prostata im Unterleib

Was ist die Prostata?

Die Vorsteherdrüse (Prostata) gehört zu den Geschlechtsorganen des Mannes. Sie ist in Gestalt und Größe mit einer Kastanie vergleichbar und befindet sich unterhalb der Harnblase, wo sie die Harnröhre umschließt. Die Prostata besteht aus Bindegewebe, Muskulatur und zahlreichen Drüsen, welche für die Produktion eines Sekrets zuständig sind. Dieses Prostatasekret hat eine wichtige Bedeutung für die Samenfäden.

Bis zum 20. Lebensjahr erreicht die Prostata ein Gewicht von 18-20 Gramm. Etwa ab dem 40. Lebensjahr setzt bei den meisten Männern erneut ein langsam verlaufendes Wachstum der Prostata ein, das anfänglich meist ohne Symptome verläuft. Ab einer bestimmten Größe kann die Prostata die Harnröhre aber so verengen, dass dies zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen führt. Die ärztliche Diagnose lautet: „Benigne Prostatahyperplasie (BPH)“.

Beispielgrafik Prostata

Benigne Prostatahyperplasie - was ist das?

Im Alter von 50 Jahren sind bereits etwa 50 % aller Männer von einer Vergrößerung der Prostata betroffen, die zu Schwierigkeiten beim Wasserlassen führen kann. In der Altersgruppe der 60- bis 70-jährigen Männer liegt der Anteil der Betroffenen sogar bei 75%. Die Ursache dieser gutartigen Erkrankung der Prostata ist nicht völlig geklärt. Neben dem Altern wird den männlichen Geschlechtshormonen ein erheblicher Einfluss zugeschrieben. Solange keine Beschwerden auftreten, bedarf eine BPH keiner Therapie.

Durch die Größenzunahme der Prostata – bis zum mehrfachen ihrer ursprünglichen Größe – kommt es zu einer Verengung der Harnröhre. Dadurch kann sich die Blase nicht mehr vollständig entleeren. Häufiger Harndrang, Brennen beim Wasserlassen und Schmerzen im Unterbauch sind die häufigsten Folgen. Durch den nächtlichen Harndrang wird darüber hinaus die Schlafqualität beeinträchtigt, was sich auf das allgemeine Wohlbefinden nachteilig auswirkt.

Die typischen Symptome einer BPH

  • häufiges Wasserlassen
  • abgeschwächter Harnstrahl
  • verzögertes Wasserlassen mit Unterbrechungen
  • Harndrang-Gefühl
  • unvollständige Blasenentleerung
  • Nachtröpfeln und „Brennen“

Im Gegensatz zum weiten, bogenförmigen Urinstrahl hat der Mann mit einer BPH zunehmend Schwierigkeiten beim Wasserlassen, und es kommt zum „Schuhpinkeln“. Das Gefühl der unvollständigen Entleerung der Harnblase wird zum ständigen Begleiter. Tagsüber und besonders nachts besteht Harndrang mit häufigem Wasserlassen. Ständiges Harnträufeln macht die Unterwäsche gelb und führt zum dauernden Uringeruch. Berichtet ein Patient von blutigem Harn, dann hat er sich beim Wasserlassen so sehr angestrengt, dass dadurch kleine Äderchen geplatzt sind.

Die Betroffenen stellen sich darauf ein. Sie vermeiden vor dem Schlafengehen zu trinken, richten ihren Tagesablauf nach der Verfügbarkeit von Toiletten aus. Öffentliche Veranstaltungen werden gemieden. All dies stellt eine erhebliche Einschränkung der Lebensqualität dar.

Unbehandelt kann eine BPH zahlreiche schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. So verstärkt sich allmählich die Blasenwandmuskulatur, um den Urin durch die verengte Harnröhre zu pressen. Der in der Blase verbleibende Restharn dient als ein Nährboden für Bakterien. Diese können Entzündungen der Blase und Blasensteine verursachen. Bei Rückstau kann es sogar zu schweren Nierenschädigungen kommen. Ein plötzlich auftretender Schüttelfrost kann eine „Blutvergiftung“ des Körpers ankündigen, verursacht durch die Ausbreitung von Bakterien aus dem Harn.

Eine noch schwerwiegendere Komplikation ist das so genannte „Harnverhalten“. Trotz starken Harndrangs kann kein Urin mehr gelassen werden und die Blase muss mit Hilfe eines Katheters oder durch eine direkte Nadelpunktion entleert werden.

Wenn die BPH rechtzeitig erkannt wird, kann eine langfristige Behandlung mit Medikamenten erfolgen, ohne dass eine Operation durchgeführt werden muss. Diese medikamentöse Behandlung hat zum Ziel, einerseits die Beschwerden abzustellen und andererseits den Folgeerkrankungen vorzubeugen. Als solche gefürchtet sind u.a. Harnstau, Blaseninfektionen, Prostataentzündung oder Niereninfektionen.

Zur Beurteilung von Schweregrad und Verlauf einer BPH verwendet der Arzt einen standardisierten Fragebogen (vgl. S. 4). Dadurch lassen sich die Notwendigkeit und die Auswirkungen der Therapiemaßnahmen abschätzen. Der Arzt kann mit Hilfe einer Tastuntersuchung am Enddarm die Größe und die Beschaffenheit der Prostata beurteilen. Diese Untersuchung ist vollkommen harmlos. Weitere Untersuchungen sind: Harnuntersuchung, Blutprobe, Harnstrahlmessung oder Ultraschalluntersuchung des Unterbauchs. Eine Röntgenuntersuchung oder Harnwegsspiegelung ist nur in wenigen Fällen erforderlich.

Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es?

Die Untersuchungen, welche meist der Urologe durchführt, haben das Ziel, eine bösartige Veränderung des Prostatagewebes, den Prostatakrebs, von der gutartigen Prostatavergrößerung abzugrenzen. Vor Beginn einer Behandlung ist es daher die Aufgabe des Arztes, die Ursache der Beschwerden genau zu ergründen. Hierfür stehen die Befragung, die körperliche Untersuchung und spezielle Geräte zur Verfügung.

Im Anschluss an die Erfragung der Krankheitszeichen erfolgt die körperliche Untersuchung. Dabei orientiert sich der Arzt über eine intakte Nervenfunktion und durch Tastuntersuchung der Prostata über deren Beschaffenheit, Größe oder Schmerzhaftigkeit. Auf dem Weg über den Enddarm kann, ohne große Belastung für den Patienten, mit einer feinen Nadel eine kleine Gewebeprobe entnommen werden. Die mikroskopische Untersuchung dient zur Bestätigung der Diagnose einer BPH.

Labor: Normalerweise wird bei BPH-Patienten eine Blutuntersuchung durchgeführt, zum einen, um die Nierenfunktion mittels des Kreatininwertes zu überprüfen, zum anderen, um den PSA-Wert (prostataspezifisches Antigen) zu bestimmen. Dieser Wert kann bei einer gutartigen Prostatavergrößerung erhöht sein, dient aber in erster Linie der Diagnostik des Prostatakrebses.

Ultraschall (Sonografie): Diese schonende und schmerzlose Untersuchungsmethode wird sehr häufig genutzt, denn sie gibt dem Urologen zahlreiche, wichtige Informationen zu den Organen im Bauchraum. Wird die Ultraschallsonde über den Enddarm eingeführt, können sich zusätzliche Erkenntnisse ergeben, da die Beurteilung der Prostata aufgrund der geringen Entfernung noch besser gelingt.

Weitere Untersuchungsmethoden: Eine Klärung über den Zustand der ableitenden Harnwege kann auch durch eine Röntgenuntersuchung der Nieren mit einem Kontrastmittel gelingen (Ausscheidungsurographie). Die Druckmessung der Harnblase (Zystometrie) oder eine Spiegelung der Harnblase (Zystoskopie) kann in bestimmten Situationen zur Festlegung der bestmöglichen Behandlung des BPH-Leidens beitragen.

Stadieneinteilung der BPH

Nach den Untersuchungen teilt der Arzt die Erkrankung in Stadien ein, wobei im Mittelpunkt der verbleibende Urin in der Harnblase, der so genannte „Restharn“, steht. Die Größe der Prostata spielt nur eine untergeordnete Rolle für die Stadieneinteilung. Diese dient als Grundlage für die Entscheidung zur optimalen Behandlung in jedem Einzelfall:

1. Stadium: Der Restharn ist noch nicht nachweisbar. Der Betroffene muss aber immer häufiger Wasser lassen, sowohl am Tag wie auch in der Nacht. Der Beginn der Blasenentleerung ist verzögert, das Wasserlassen nimmt mehr Zeit in Anspruch und es kommt zu einem Nachtröpfeln. Der Harnstrahl ist abgeschwächt. Der Betroffene versucht daher, durch zusätzliches Pressen mit Hilfe der Bauchmuskulatur die Blase zu entleeren.

2. Stadium: Es bleibt beim Wasserlassen eine Restmenge von Urin in der Harnblase. Mögliche Folgen sind Keimbesiedelung oder Steinbildung. Die Symptome sind dieselben wie im ersten Stadium. Zusätzlich verspürt der Betroffene schon kurze Zeit nach dem Wasserlassen erneut Harndrang.

3. Stadium: Durch weitere Zunahme der Menge des Restharns kommt es zum Versagen der Austreibungskraft der Harnblasenmuskulatur. Es kommt zum unwillkürlichen, tropfenweisen Harnabgang. Der Harn staut sich über die Harnleiter bis zu den Nieren und schädigt diese in ihrer Aufgabe, die Abfallstoffe auszuscheiden. Es kommt im extremen Notfall zum Versagen der Nieren oder zur kompletten Harnverhaltung.

Je nach Schweregrad der Symptome und in Abhängigkeit vom Ausmaß der Prostatavergrößerung wird Ihr Arzt Ihnen zu der für Sie richtigen Therapie raten.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Es gibt, in Abhängigkeit vom Schweregrad der BPH-Erkrankung, eine Reihe von Möglichkeiten zur Behandlung. In vielen Fällen ist eine medikamentöse Therapie der richtige Weg. Eine Prostataoperation ist dank der modernen Arzneimittel heute nur selten erforderlich. Nur noch etwa 15-20 % aller BPH-Erkrankten müssen letztendlich operiert werden. Bei besonders großen Restharnvolumina, beispielsweise von über 100 ml, gilt die Operation als beste Form der Behandlung.

Unter den verschiedenen Operationsverfahren wird meist die Prostataentfernung oder -verkleinerung durch die Harnröhre mittels eines Operationsblasenspiegels angewandt (TURP). Ziel ist es, durch die Entfernung des gutartigen Prostatagewebes die Behinderung des Harnabflusses zu beseitigen. Eine große Vielzahl an neuartigen operativen Methoden befindet sich derzeit in Erprobung.

Die Behandlung der BPH mit Medikamenten

Zur medikamentösen Behandlung der vergrößerten Prostata stehen heute mehrere unterschiedliche Medikamente zur Verfügung. Eine wichtige Gruppe sind die so genannten Alpha-Blocker, die eine entspannende Wirkung auf die Muskulatur im Bereich der Prostata haben. Dadurch wird die Harnröhre wieder freier und behindert die Entleerung der Harnblase nicht mehr.

Als moderne Form der medikamentösen Therapie gilt heute die Behandlung mit dem Alpha-Blocker Tamsulosin. Dieses Medikament wirkt direkt an den Muskelzellen der Prostata und des Blasenhalses. Dadurch kann die Urinflussrate um 20-35 % steigen, wodurch das Restharnvolumen sinkt. Tamsulosin bewirkt häufig eine rasche und anhaltende Beschwerdefreiheit. Als moderner Wirkstoff erlaubt Tamsulosin in Form von Retardkapseln, welche eine verzögerte Freisetzung gewährleisten, die tägliche Einmaldosierung. Andere Wirkstoffe aus dieser Gruppe sind Alfuzosin, Doxazosin oder Terazosin.
Alpha-Blocker zeichnen sich durch eine rasche Besserung des Krankheitsbildes und durch eine sehr gute Verträglichkeit aus.

In Deutschland sind zur Behandlung der BPH außerdem so genannte 5-alpha-Reduktase-Hemmer, z. B. Finasterid, zugelassen. Diese Wirkstoffe beeinflussen die Prostata auf hormonellem Wege, indem sie die Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron, welches etwa zehnfach stärker das Prostatawachstum fördert als Testosteron, blockieren. Ihre Wirkung kann daher erst nach einigen Monaten eintreten. Sie führen vor allem dann zu einer spürbaren Besserung, wenn das Prostatavolumen bereits erheblich vergrößert ist.

Unter Berücksichtigung der so ganz unterschiedlichen Ansatzpunkte kann die Kombination, d.h. die gleichzeitige Einnahme von Alpha-Blockern und 5-alpha-Reduktase-Hemmern, langfristig zu besonders günstigen Ergebnissen führen. Auch die Häufigkeit von chirurgischen Eingriffen kann man dadurch signifikant verringern. Tamsulosin und Finasterid ergänzen sich daher geradezu perfekt.

Gibt es auch pflanzliche Präparate?

Auch für die Behandlung der BPH gibt es Naturarzneimittel, so genannte Phytopharmaka. Diese sind beispielsweise Extrakte aus Sägepalmenfrüchten, auch Sabalfrüchte genannt, aus Brennnesselwurzeln oder aus Kürbissamen. Allerdings sind deren Wirkungen, ebenso wie auch jene von Betasitosterin oder Pollenextrakten, bis heute nicht ausreichend wissenschaftlich bewiesen worden. Sie gelten somit, trotz ihrer guten Verträglichkeit, als „umstritten“.

Was können Sie als „unterstützende Maßnahmen“ tun?

Für Patienten mit nur geringfügigen Beschwerden, einer ausgeprägten Abneigung gegen eine medikamentöse Therapie und keiner bestehenden Notwendigkeit einer operativen Therapie, gibt es eine gute Nachricht! Bei 40 % der Patienten bessern sich die Symptome auch ohne Therapie. Allerdings steigt durch das Unterlassen einer medikamentösen Behandlung das Risiko, dass letztendlich doch ein operativer Eingriff notwendig wird. Als unterstützende Maßnahmen werden heute empfohlen:

  • Vermeiden Sie langes Sitzen
  • Leben Sie gesund und aktiv
  • Leichte körperliche Bewegung, beispielsweise Spazierengehen, Gartenarbeit, tut auch bei Prostatabeschwerden gut
  • Vermeiden Sie Unterkühlung (kalte Sitzgelegenheiten!)
  • Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung
  • Sorgen Sie für einen regelmäßigen Stuhlgang
  • Verzichten Sie auf übermäßigen Alkohol-Genuss
  • Verzichten Sie auf sehr kalte Getränke und auf starken Kaffee
  • Achten Sie auf Warnsignale (starker Harndrang ohne Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen)
  • Gehen Sie regelmäßig zum Arzt
  • Nutzen Sie die Möglichkeit einer kostenlosen jährlichen Vorsorgeuntersuchung ab 45

BPH und Sexualität - geht das?

Abgesehen davon, dass sexuelle Aktivität in jedem Alter gesund für Herz und Kreislauf ist, haben neuere Untersuchungen bestätigt, dass ein erfülltes Sexualleben auch im fortgeschrittenen Alter wesentlich für eine als gut empfundene Lebensqualität ist.

Durch Beschwerden, die eine vergrößerte Prostata verursacht, wird jedoch die sexuelle Erlebnisfähigkeit und Aktivität der Patienten häufig stark eingeschränkt. Vereinfachend kann gesagt werden, je stärker die Beschwerden, desto schwerer sind auch die Einschränkungen. Durch Medikamente können die Beschwerden meist erheblich verbessert und damit die sexuelle Aktivität und Erlebnisfähigkeit positiv beeinflusst werden.

Mit einer vergrößerten Prostata kann man sehr lange und ohne große Beschwerden leben. Sofern die BPH richtig behandelt wird, ist normalerweise auch das männliche Sexualleben wenig bis kaum betroffen.

Die Behandlung der BPH durch den Arzt

Je später die BPH erkannt wird, desto komplizierter gestaltet sich ihre Behandlung. Deshalb sollte jeder Mann ab dem 45. Lebensjahr einmal im Jahr seine Prostata untersuchen lassen.

Unter der richtigen Therapie ist „BPH“ meist eine gut behandelbare, gutartige Prostata-Erkrankung. Sie muss heute keine Minderung der Lebensqualität mehr bedeuten. Oftmals verbessert sich der Allgemeinzustand rasch mit dem Beginn einer Behandlung. Sprechen Sie daher mit dem Arzt Ihres Vertrauens.

Gesundheitstipps Gutartige Prostatavergrößerung als pdf

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