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Hautpilzerkrankungen

Was hat es mit Pilzen auf sich? Mikroskopisch kleine Pilzformen als Quelle von Infektionen sind der Medizin seit langem bekannt.

Trotzdem sind Pilzinfektionen bis heute ein Randthema geblieben. Der Hauptgrund ist wohl die Tatsache, dass Pilze nur selten schwere oder lebensbedrohende Erkrankungen hervorrufen. Pilzerkrankungen sind aber keine Bagatelle.

Jede Infektion bedeutet eine Störung der normalen biologischen Abläufe im Körper. Wenn Sie also glauben, Anzeichen einer Pilzerkrankung bei sich zu bemerken, ist das durchaus ein Grund zu handeln. Die meisten Pilzinfektionen betreffen die Haut, Haare und Nägel; sie sind also relativ leicht zu erkennen.

Auf den folgenden Seiten geben wir Ihnen die wichtigsten Informationen über Ursachen, Erscheinungsformen und Behandlungsmöglichkeiten solcher Hautkrankheiten. Eine gute Nachricht vorweg: Mit den heutigen Mitteln der Medizin ist nahezu jede Hautpilzerkrankung heilbar. Es kommt nur darauf an, das richtige Medikament zu verwenden und die Behandlung konsequent zu Ende zu führen.

Hautpilz Lupe

Hintergrund

Der Mensch isst Pilze - und umgekehrt

Pilze sind eine der vielfältigsten Lebensformen auf unserem Planeten: Die bekannten großen Speisepilze gehören ebenso dazu wie Bier- oder Backhefe und Edelschimmel in bestimmten Käsesorten. Da Pilze fast jede Nahrung verwerten können, kommen sie praktisch überall vor - ein ausreichendes Maß an Wärme und Feuchtigkeit reicht ihnen zum Überleben. Ebenso wie Bakterien erfüllen alle Pilzformen in der Natur wichtige ökologische Aufgaben.

Als "Allesfresser" haben sie zum Beispiel die Fähigkeit, abgestorbene Pflanzen oder Tierkadaver zu vertilgen und sie in Wasser, Mineralien und Humus umzuwandeln. Deshalb wäre das Leben auf der Erde ohne Pilze undenkbar. Doch sobald bestimmte Pilze an die falsche Stelle geraten, können sie für den Menschen gesundheitsschädlich oder sogar gefährlich werden. Das gilt für Giftpilze ebenso wie für die mikroskopisch kleinen Vertreter. Letztere können als Schmarotzer in Haut oder Körper eindringen, ernähren sich dort von den Zellen ihres "Gastgebers" und verursachen auf diese Weise die verschiedensten Krankheiten.

Auch gegen das körpereigene Immunsystem sind die meisten von ihnen enorm widerstandsfähig. Wenn eine Infektion einmal stattgefunden hat, kann deshalb meist nur eine gezielte Behandlung mit entsprechenden Medikamenten helfen. Das trifft auf rund 100 verschiedene Pilzarten zu. Dabei können ganz unterschiedliche Teile des menschlichen Körpers befallen werden. Am häufigsten sind jedoch die Haut und die Schleimhäute betroffen: Hier finden Pilze ein ideales Biotop.

Wer die ungebetenen Gäste hier wieder vertreiben will, sollte bei der Behandlung auf keinen Fall nachlässig sein. Jede Chance, die man Pilzen zum Überleben gibt, wird von ihnen auch genutzt!

Symptome

Hautpilzerkrankungen.

Darunter werden alle Infektionen von Haut, Haaren und Nägeln zusammengefasst. Die wissenschaftliche Bezeichnung für Hautpilzerkrankungen lautet "Dermatomykosen" (von griechisch derma = Haut; mýkes = Pilz). Sie gehören weltweit zu den häufigsten Infektionskrankheiten.

Auch in Deutschland sind nach Schätzungen bis zu 30 % aller Menschen davon betroffen. Das Risiko einer Infektion wächst mit zunehmendem Alter. Besonders ab Mitte 50. Begünstigende Faktoren sind dauernde Feuchtigkeit, fehlende Luftzirkulation (z. B. durch das Tragen von engen Stiefeln, Verbänden oder Prothesen), größere Wundflächen, Durchblutungsmangel oder die Anwendung bestimmter Medikamente, darunter auch Antibiotika. Auch Stoffwechselstörungen wie Diabetes, Gicht oder Eisenmangel können die Wahrscheinlichkeit einer Infektion erhöhen.

Die Beschwerden bestehen hauptsächlich in Rötung, Abschuppung, Schwellung und Juckreiz - ein oft quälendes Krankheitsbild, das sich durch Reiben oder Kratzen nur noch verschlimmert.

Pilzarten

Drei verschiedene Pilzarten können für eine Dermatomykose verantwortlich sein:

1. Dermatophyten:

Sie gehören zu den Fadenpilzen, die normalerweise im Erdreich Hornsubstanz (Keratin) biologisch umwandeln. Etwa 40 Arten können den Menschen befallen und sind damit die häufigste Ursache von Haut- und Nagelpilzerkrankungen, die deshalb auch Dermatophytosen genannt werden. Dabei ist die betroffene Hautpartie von einem regelrechten Pilzgeflecht durchzogen: Die Dermatophyten wuchern unter der Oberfläche, ernähren sich von Hautzellen und zerstören damit die intakte Haut. Häufigste Krankheitsform ist der Fußpilz. Er tritt vor allem bei Neigung zu feuchten, kalten Füßen auf und macht sich durch Rötung, Schuppung und Blasenbildung bemerkbar. Sehr verbreitet sind auch Nagelpilzinfektionen.

Mehr als zwei Millionen Bundesbürger leiden darunter, über zwei Drittel an den Füßen. Hier stellt die Erkrankung nicht nur ein kosmetisches Problem dar, sondern kann auch zu ernsthaften Gehbe-hinderungen führen. Typische Symptome: Gelbfärbung oder Verdickung der Nagelplatte. Sie beginnt bei einzelnen Nägeln - meist bei der großen Zehe - und weitet sich erst im Verlauf mehrerer Jahre auf alle Nägel aus - oft begleitet von auffallend trockener, schuppiger Haut am befallenen Fuß. Begünstigende Faktoren sind Druck durch zu enge Schuhe, starkes Schwitzen, dauernde Feuchtigkeit (zum Beispiel bei Schwimmsportlern), Durchblutungsstörungen oder altersbedingter Veränderungen der Nägel. Eine erbliche Anfälligkeit für Dermatophyten ist noch nicht zweifelsfrei geklärt.

2. Hefen oder Sprosspilze:

Die meisten Infektionen dieser häufigsten Krankheitserreger gehen auf das Konto der Unterart "Candida albicans" (= lateinisch "weiße Hefe"). Befallen werden bevorzugt die Schleimhäute, seltener Haut und Nägel. "Candida albicans" und verwandte Arten führen vorwiegend zu Infektionen im Genitalbereich: Bei Frauen besonders an den Schamlippen und angrenzenden Bereichen, bei Männern an Eichel und Vorhaut. Typisches Anzeichen ist ein weißlicher, leicht wegwischbarer Belag auf der geröteten, manchmal auch wunden Schleimhaut.

3. Schimmelpilze:

Aggressive Schimmelpilzarten, die gefährlichsten Vertreter ihrer Gattung, nisten sich meist in der Lunge ein. Die Infektion erfolgt über das Einatmen der umherfliegenden Sporen. Eine solche Erkrankung kann unter Umständen tödlich enden. Es gibt aber auch harmlosere Hautpilzerkrankungen, die von Schimmelpilzen verursacht werden - besonders zwischen den Zehen und Fingern, in Hautfalten und an den Zehennägeln.

Vorbeugung

Was kann man gegen Hautpilzinfektionen tun?

Hautpilzinfektionen, besonders zwischen Zehen, Fingern oder Hautfalten und den Zehennägeln, sind häufig mit Juckreiz verbunden. Die Behandlung kann auch bei Verwendern von gut wirksamen Arzneimitteln langwierig sein und erfordert ein konstantes Hygieneprogramm. Diese Maßnahmen sind zugleich sehr gute, vorbeugende Maßnahmen, um sicher vor einer Infektion mit Pilzen zu schützen.

Die wichtigsten Regeln:

Jede unnötige Druckbelastung vermeiden - also möglichst offene, bequem sitzende Lederschuhe tragen (keine Gummisohlen), dazu poröse Baumwollstrümpfe. Nach jedem Waschen und Baden die Füße gründlich abtrocknen, besonders die Zwischenräume der Zehen. Meiden Sie Sprühanlagen zur Fuß-Desinfektion in öffentlichen Schwimmbädern. Viele Sprühlösungen enthalten Formaldehyd und können zu Allergien führen. Auch Fußmatten und Holzroste in Schwimmbädern, Saunen usw. sind Brutstätten für Pilze.

Häufiges Wechseln der Wäsche wirkt dem Pilzbefall ebenfalls entgegen. Waschen Sie, wenn möglich, auf Koch-Temperatur, ansonsten sollte die Kleidung heiß gebügelt werden. Zusätzlich empfehlen sich gut wirksame und bewährte Arzneimittel. Ein Wirkstoff, der seit vielen Jahren zur Behandlung von Pilzerkrankungen eingesetzt wird, ist Clotrimazol.

Behandlung

Clotrimazol Heumann - ein bewährtes, zuverlässiges Präparat. Dieses moderne, hochwirksame und verträgliche Antimykotika, gibt es als geruchlose, nicht fettende Creme rezeptfrei in jeder Apotheke. Es zieht schnell in die Haut ein und tötet dort praktisch alle dermatomykose-verursachenden Pilzarten allmählich ab. Da Pilze wahre Überlebenskünstler sind, kann die Behandlung - je nach Art und Schwere der Pilzerkrankung - eine bis vier Wochen dauern, bei Nagelpilzinfektionen sogar noch länger: Zehennägel brauchen etwa ein Jahr, Fingernägel ein halbes.

Unangenehme Begleiterscheinungen, wie Juckreiz, verschwinden normalerweise schon nach wenigen Tagen. Dennoch darf das Medikament nicht abgesetzt werden, soll keine erneute Infektion auftreten. Die befallene Hautpartie muss bis zu ihrer völligen Gesundung konstant weiterbehandelt werden. Ziehen Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt zu Rate. Übrigens: Clotrimazol Heumann ist ein sogenanntes Genericum und daher besonders preisgünstig. Über die Vorteile eines Genericums möchten wir Sie auf den nächsten Seiten gesondert informieren.

Gesundheitstipps Hautpilzerkrankungen als pdf

Gesundheitstipps Hautpilz (PDF, 332kB)